KYC ist die gebräuchliche Bezeichnung für den Identitätsteil der Kundensorgfaltspflichten. Ein Unternehmen identifiziert den Kunden, prüft dessen Identität anhand einer zuverlässigen und unabhängigen Quelle und hält fest, was der Kunde mit dem Konto oder der Police vorhat. Bei einer Gesellschaft umfasst KYC auch die Personen dahinter: Direktoren, Anteilseigner und den letztlich wirtschaftlich Berechtigten.
Der Begriff ist im Recht Hongkongs nicht definiert. Die Pflichten stehen in Anhang 2 der Verordnung zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unter der Bezeichnung Kundensorgfaltspflichten. Die Leitlinie der jeweiligen Aufsichtsbehörde nennt die anerkannten Dokumente und Quellen. Die HKMA-Leitlinie lässt eine staatliche Stelle, ein anerkanntes digitales Identifizierungssystem oder eine andere zuverlässige und unabhängige Quelle als Grundlage der Prüfung zu.
Warum das wichtig ist
Bei KYC beginnen die meisten Compliance-Mängel. Eine Akte, die nur einen Scan des Ausweises enthält, zeigt nicht, wer die Identität wann bestätigt hat oder ob der Ausweis echt war. Aufsichtsbehörden verlangen die Quelle und den Zeitpunkt jeder Prüfung.
Wie Fill Easy dabei hilft
Fill Easy liefert über GovVerify staatlich bestätigte Identitätsdaten: iAM Smart in Hongkong, China eID in Festlandchina, Singpass in Singapur und UAE Pass in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Jede Abfrage erfordert die Einwilligung der betroffenen Person; Quelle und Abrufzeitpunkt werden im Ergebnis festgehalten. Für Gesellschaften liefert CorpVerify den Registereintrag, sodass die KYC-Akte auf dem Register statt auf einer Kopie beruht.
